Zum Inhalt springen
Notruf Feuerwehr 122 · EU-Notruf 112 +43 3833 8498 Rüsthaus

Start / Chronik

Chronik

Seit der Gründung im Jahr 1912 – Ereignisse, Tätigkeiten und Schriftstücke.

Einleitung des Chronisten

Im Jahre 1998 haben mich die Kameraden HBI Hans Steinwiedder und der langjährige Schriftführer und Kassier Herbert Lackner gebeten mich der Feuerwehrchronik von Traboch-Timmersdorf anzunehmen. Diese Aufforderung war für mich Verpflichtung, den Versuch zu wagen, Unterlagen zu beschaffen und Auskünfte einzuholen, die der Erfüllung dieses Auftrages dienlich sein könnten.

Seit der Gründung im Jahre 1912 haben die Hauptmänner wichtige Unterlagen und Belege in ihren Schreibtisch gelegt und aufbewahrt. Diese wurden von jedem Nachfolger an den jeweils Nachkommenden weitergereicht. Die Kirchenchronik und die Ortschronik sowie die im Gemeindearchiv vorgefundenen Unterlagen bildeten die Grundlage für die Auswertung der vorliegenden Chronik. Persönliche Aussprachen mit älteren Kameraden und verwitweten Kameradenfrauen brachten wertvolle Erkenntnisse vom damaligen Geschehen. Durch die beispielgebende Zusammenarbeit mit der Ortsbevölkerung konnten auch viele Fotos eingebracht und dargestellt werden. Die Schwierigkeiten der Wehr bis zu ihrer Gründung im Jahre 1912 und danach konnte ich zum Teil eruieren. Sie geben Einblick in das Verhalten der Männer, die sich den Aufgaben der Feuerwehr stellten. Die optimistische Einstellung und die aktive Mitarbeit jedes einzelnen Kameraden zum Schutz von Mensch und Gut, ließen aus dieser Wehr das werden, was sie heute ist, ein Garant für gezielte Einsätze bei Bränden, Elementarereignissen, Unfälle u.v.a. mehr.

Für das Gelingen dieser Feuerwehrchronik war die Mitarbeit vieler Personen notwendig. Kamerad Franz Loschat stellte sämtliches Papier, sowohl für die Originalchronik als auch für alle anderen Exemplare, zur Verfügung. Einen Teil der Drucklegung übernahm die Firma ADEG von Traboch, dafür möchte ich mich bei der Geschäftsleitung herzlichst bedanken. Die Lesung der Reinschrift hat, wie bei allen meinen verfaßten Chroniken, FObLehrer und Ehrenringträger der Gemeinde Traboch, Herr Anton Schatzer übernommen. Dem Kameraden Herbert Lackner sage ich für seine unermüdliche Mitarbeit ein aufrichtiges Vergelt´s Gott.

Ich möchteauch allen anderen Personen (eine namentliche Aufzählung ist nicht möglich, es sind deren zu viele), die zum Gelingen dieser Chronik beigetragen haben, herzlichst danken.

Ich wünsche der Wehr von Traboch-Timmersdorf ein „Gut Heil“ verbunden mit der Bitte, sie möge diese Chronik weiterführen und der Nachwelt erhalten. Euer Kamerad

Vorworte

Franz Toblier

Bürgermeister von Traboch – Timmersdorf

Eine eigene Chronik kann nur der besitzen, der für sich und für die Allgemeinheit etwas geleistet hat. Die Feuerwehr Traboch-Timmersdorf kann mit beidem aufwarten. Schon jahrzehntelang sind ihre aktiven Mitglieder Garant für rasche und effektive Hilfe bei Elementarereignissen und bei Unfällen, und geben der Bevölkerung ein Gefühl der Sicherheit. Aus diesem Grunde zählen die Feuerwehren zu den wichtigsten humanitären Institutionen unserer Gesellschaft.

Aus den Aufzeichnungen des Gemeindearchives und dem erhaltenen Schriftverkehr der Feuerwehr Traboch-Timmersdorf, sind die Probleme, aber auch die kontinuierliche Aufwärtsentwicklung unserer Wehr ersichtlich. Dieser Weg war gepflastert, mit Opfer und Leid, aber die hartnäckige Verfolgung des gesteckten Zieles, für die Bevölkerung immer da zu sein, wurde durch Leistungen und Anerkennung belohnt.

Heute ist die Feuerwehr ein integrierender Bestandteil der Gemeinde und ihre Mitarbeiter nehmen einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft ein. Als Bürgermeister möchte ich unserer Feuerwehr für alle ihren Einsätze und Hilfestellungen zum Wohl der Nächstenherzlichst danken und darf alle Feuerwehrkameraden bitten auch in Zukunftihr Bestes im Einsatz zu geben, damit das in sie gestellte Vertrauen weiter gestärkt werde.

Für die vorliegende Chronik darf ich der Freiwilligen Feuerwehr Traboch-Timmersdorf gratulieren und weiterhin allen Kameraden ein Gut Heil wünschen.