Freiwillige Feuerwehr

TRABOCH-TIMMERSDORF

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Erste Hilfe

Allgemeines

  • Notwendigkeit der Hilfeleistung

  • Notfälle sind neben schweren Unfallverletzungen auch lebensbedrohliche akute Erkrankungen oder Vergiftungen, bei denen die Anwendung lebensrettender Sofortmaßnahmen im Vordergrund steht.
  • Verpflichtung zur Hilfeleistung

  • Wer im Notfall von seinen Mitmenschen sachgemäße Erste Hilfe erwartet, sollte selbst fähig und willens sein, anderen zu helfen. Bei Unglücksfällen zu helfen ist nicht nur eine moralische, sondern auch eine gesetzliche Pflicht.
  • Aufgaben des "Ersthelfers"

  • Der Ersthelfer muss schnell und richtig erkennen, was geschehen ist, muss überlegen, welche Gefahr droht, und muss zielstrebig - unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation - handeln.
  • Er darf keine Maßnahmen ergreifen, die Ärzten, Krankenpflegepersonal und Sanitätern vorbehalten sind. Dazu gehört auch die Verabreichung von Medikamenten. Nach der Hilfeleistung gibt der Ersthelfer immer den Rat, einen Arzt aufzusuchen.

Erste Hilfe bedeutet...

  • 1. Lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen

Darunter versteht man alle Hilfeleistungen, die unmittelbar der Erhaltung des Lebens eines Schwerverletzten, akut lebensbedrohlich Erkrankten oder Vergifteten dienen. Sie müssen in folgenden Notfällen durchgeführt werden:
  • Gefahrenzone: Absichern, Bergen
  • Bewusstlosigkeit: Stabile Seitenlagerung
  • Atem-Kreislauf-Stillstand: Beatmung und Herzdruckmassage
  • Kreislaufstillstand: Beatmung und Herzmassage
  • Starke Blutung: Blutstillung
  • Schock: Schockbekämpfung
  • 2. Einen Notruf veranlassen

  • Feuerwehr 122
  • Polizei 133
  • Rettung 144
  • Euro-Notruf 112

     

  • Der Notruf muss folgende Informationen enthalten:
    • Wo ist der Notfall?
      • Ort, Straße, Hausnummer, Ecke, Kilometerstein angeben.
    • Was ist geschehen?
      • z. B. Verkehrsunfall, Brandunglück, Elektrounfall.
      • Sind Verletzte eingeklemmt?
      • Ist die Fahrbahn blockiert?
      • Gefahrguttransport? (Wichtig: Zahlen, die auf der Warntafel aufscheinen, exakt durchgeben!)
    • Wie viele betroffene Personen?
      • Zahl der Verletzten am Unfallort.
    • Wer ruft an?
      • Angabe des eigenen Namens und der Rufnummer.
  • 3. Weitere Erste Hilfe leisten

  • Den Verletzten vor zusätzlichen Schädigungen und Gefahren bewahren.
  • Wunden versorgen. Die Schmerzen durch sachgerechte Lagerung oder andere Hilfeleistung lindern. Den Verletzten betreuen, trösten und Zuversicht ausstrahlen, aber keine Diagnose stellen. Unbedachtes und falsches Eingreifen Dritter verhindern.
  • Beim Gebrauch eines Mobiltelefons:
    • besondere Hinweistafeln und
    • spezielle Anleitung für den Notruf beachten!
    • Wenn nötig, Vorwahl verwenden!